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05.12.09 bis 09.01.10

In der Nacht

Folgende Künstler sind an dieser Gruppenausstellung vertreten:

Cécile Wick

1954 in Merenschwand geboren, lebt und arbeitet in Zürich.

Freie künstlerische Arbeit seit 1978: Ausstellungen, Publikationen, Kunst und Bau Projekte
Professorin im Studienbereich Fotografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
Seit 1998 Projekte mit Peter Radelfinger: f.i.r.m.a.

www.cecilewick.ch


Conrad J. Godly

Conrad Jon Godly (*1962) besuchte von 1982-1986 die Malfachklasse bei Franz Fedier in Basel.

Das erworbene Handwerk suchte sein Ventil zunächst in einer poppig-bunten, die menschliche Gestalt mit expressiver malerischer Geste ins Zentrum setzenden Bildsprache.
Vor fünf Jahren, nach zwanzigjähriger Malabstinenz, hat Conrad J. Godly 2004 die Malerei wieder aufgenommen.
Für den Künstler stehen Ausstellungstitel und die nun vorliegende Werkgruppe als Hommage an die Natur.
Um den Kontext der Werkgruppe zu verstehen, muss man die Absicht und die Malweise des Künstlers begreifen.
Keinesfalls sieht er sich als Berichtserstatter oder Landschaftsmaler. Seine Bilder malt Godly im geschlossenen Atelier. Dabei entstehen nicht zwingend topographisch wieder erkennbare Abbildungen. Farbqualität, Materialität, Reduktion oder auch motivische Andeutungen bilden die Basis seiner hoch- und querformatigen Arbeiten.

www.conradjgodly.com


Evelina Cajacob

1961 in Sumvitg geboren, lebt und arbeitet in Malans GR.

1988-1993 Escuela superior de Bellas Artes «Escola Masana» Barcelona. Evelina Cajacob beschäftigt sich in ihren Werke als Schwerpukt mit Zeichnung, Objekten und Raumbezogenen Insatallationen. Dabei lotet sie Schnittstellen zwischen Bewegung, Wiederholung und Verdichtung aus. Cajacobs Arbeiten auf die sich ein Hauch von Vergänglichkeit und Ambivalenz legen ermöglichen somit eine erweiterte Wahrnehmungsebene.

www.evelinacajacob.ch


Wiedemann/Mettler

Pascale Wiedemann (*1966) studierte Produktegestaltung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und Bühnenbild an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Sie arbeitet als Künstlerin für Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, erhielt verschiedene Stipendien und Förderpreise, realisierte Kunst am Bau Projekte und Bühnenbilder sowie Filmausstattungen.

Daniel Mettler *(1965) studierte Architektur an der Eidg. Technischen Hochschule in Zürich. Nebst seiner Tätigkeit als freier und mitarbeitender Architekt betreute er verschiedene Projekte (Lehre und Forschung) am Lehrstuhl von Prof. Mario Campi am Departement für Architektur an der ETHZ.

Pascale Wiedemann und Daniel Mettler arbeiten seit 2001 gemeinsam als Künstlerpaar wiedemann/mettler. Charakteristisch für ihr Schaffen: Sie fügen vorgefundene Alltagsobjekte entweder neu zusammen oder verfremden diese mit subtilen Eingriffen. Dadurch erhalten die aus Gebrauchsgegenständen neu entstandenen Werke stets auch eine gesellschafts und sozialkritische Konnotation. Formal ebenso wichtiger Teil der Arbeit ist die inszenierte Fotografie ihrer meist raumgreifenden Installationen.

www.wiedemannmettler.ch


Not Vital

Not Vital (*1948 in Sent), gehört zu den international führenden Bildhauern seiner Generation. Seit 1974 lebt und arbeitet er abwechselnd in Sent, New York, Lucca und Agadez. Seit 1971 zahlreiche internationale Beteiligungen an Einzel- und Gruppenausstellungen, u. a. 2001 an der Biennale von Venedig.

Not Vital ist vor allem als Bildhauer tätig und benutzt traditionelle Materialien wie Bronze, Lehm, Gips, Marmor, Glas, Holz, Gold und Silber sowie Aluminium, Leder, Salz, Schnee und Eis. Das Hauptthema seiner Plastiken, architektonischen Konstruktionen, Zeichnungen, Fotografien und Installationen, ist die Natur, vor allem Tiere (Kamele, Schafe, Esel, Kühe und heimische Wildtiere).

www.notvital.ch


Gabriela Gerber & Lukas Bardill

Gabriela Gerber (*1970) und Lukas Bardill (*1968), leben und arbeiten in Maienfeld und Zürich.

Gabriela Gerber und Lukas Bardill arbeiten mit der Thematik Landschaft fern jeder romantischen Faszination. In ihren Videos, Installationen und Fotografien, die sich durch eine nüchterne Ausdrucksweise auszeichnen, stellt die Natur weder Bedrohung noch hymnisches Versprechen dar. Vielmehr spielt das Künstlerpaar mit der Begriffsunschärfe von «Landschaft». Ihr spezielles Interesse gilt der Beschaffenheit und Qualität von Landschaftsfragmenten: Berührt – unberührt, geschützt – überwacht, in Besitz genommen – einsam, noch nicht da – bereits weg.

www.bardillgerber.ch


Andrea G. Corciulo

1972 in Teufen geboren, lebt und arbeitet in St. Gallen.

Corciulo befasst sich jeweils über einen längeren Zeitraum mit einem ganz spezifischen Thema und setzt dieses in mehreren gemalten Bildern um. Dabei sind Inhalt und Technik seiner Malerei höchst präzise formuliert und umgesetzt. Diese intensive Auseinandersetzung öffnet den Blick in die Tiefe und rechtfertigt den Akt des Malens durch Offenbarung von Empfindungen, die nur durch das ‚gemalt werden’ sichtbar gemacht werden können. Andrea Corciulo ist ein konzentrierter und beständiger Schaffer der seine Arbeit stets kritisch hinterfragt und in den Dialog mit anderen Menschen stellt. Diese Offenheit und Direktheit widerspiegelt sich auch in seinem Werk, das stets Emotionen beim Betrachter auszulösen vermag und ihn gleichfalls zur Selbstreflexion anregt.

www.andreacorciulo.com


Remo Albert Alig

 

1971 in Chur geboren, lebt und arbeitet in Flims GR.

Tätig im Bereich Malerei, visuelle Poesie, Installations-, Objekt- und Interventionskunst.

1999-2003 Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Danach Atelierstipendien in Potsdam/Berlin, Paris, Peyriac de Mer(F)und Venedig. Remo Albert Alig setzt sich mit philosophischen, mystischen und literarischen Themen auseinander. In seinem Werk versucht er das Wesen, die Sprache und Atmosphäre seines Gegenübers, von Mensch, Ding und Umgebung zu ergründen, erforschen, auszuloten und in gestalterischem Dialog subtil in Erscheinung zu bringen.

 

 

www.alig-kunst.ch